Anträge u. Anfragen

Antrag auf Untersuchung baulicher Mängel an der Straße Am Feldrain

 
  
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wegberg
Der Vorsitzende
 
 
 
Herrn Bürgermeister
Michael Stock
Rathausplatz 25
41844 Wegberg
  
 
Wegberg, 26.04.2016

 
 
Antrag gemäß § 20 der Geschäftsordnung des Rates und der Ausschüsse der Stadt Wegberg
 
 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
 
die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wegberg stellt hiermit folgenden Antrag gemäß § 20 der Geschäftsordnung des Rates und der Ausschüsse der Stadt Wegberg:
 
Der Rat möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, für das nachstehend dargestellte Problem eine Lösung zu erarbeiten und diese umzusetzen.
  
Begründung:
 
Vor längerer Zeit wurden in der Straße Am Feldrain Telefonkabel verlegt und zwar in der Mulde am Straßenrand.
 
Seit dieser Zeit bleibt das Regenwasser vor und auf der Mulde stehen, insbesondere im tiefer gelegenen Teil der Straße zu beiden Seiten der Einfahrt zu den Häusern  5 bis 19. Fragt man nach den Gründen, so sind vor allem folgende Faktoren von Relevanz:
·      Ist nach der Verlegung die Abdeckung der Mulde fachmännisch erfolgt? Sie ist eher eine Überhöhung, als eine Mulde (Bodensenke).
·      Im Zuge der Bauarbeiten am neuen Kindergarten wurde die Mulde (auch vor und hinter dem Baubereich) monatelang von schweren Baufahrzeugen und auch dem Bus befahren und so der Boden extrem verdichtet.
·      In diesem tiefer gelegenen, mittleren Teil der Straße sammelt sich besonders viel Regenwasser.
·      Der unhaltbare Zustand verschlimmert sich im Herbst noch dadurch, dass mit dem Laub der gegenüber stehenden Linden ein Morast entsteht, der ein Aussteigen auf der rechten Straßenseite unmöglich macht.
 
Vor diesem Hintergrund ist die Frage zu stellen, ob beim Bau, bei der Veränderung (Kabelverlegung) und beim Betrieb der Mulde die Regeln des DWA-Merkblattes A 138 „Planung, Bau du Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser“ eingehalten wurden und werden.
 
Die Anlage einer Mulde zwecks Regenwasserversickerung hat sich in dieser Form als Fehlkonstruktion erwiesen. Das (einzelne, kleine) Schild „Parkverbot – auf dem Seitenstreifen“, wird nicht verstanden, nicht wahrgenommen oder ignoriert. So hat durch das Parken auf der Mulde die Verdichtung des Erdreichs weiter zugenommen. Die Mulde kann ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.
 
Eine Möglichkeit wäre, das Erdreich tiefgründig aufzulockern, neu einzusäen und am Straßenrand (auf der Grenze zwischen Straße und Mulde) Abgrenzungssteine zu setzen, siehe z.B.  http://www.poetsch.de/709/index.html.


Mit freundlichen Grüßen
Der Vorsitzende
  
 
Georg Gellissen
 
    
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